magnifying glass

In einer modernen Gesellschaft, die – wie Österreich - auf den Grundwerten von Demokratie und Menschenrechten basiert, sollte ein fairer und respektvoller Umgangston zum beruflichen wie gesellschaftlichen Alltag gehören. Maßnahmen, die die Gleichwertigkeit und die Vielfalt aller Teile der Gesellschaft fördern und Diskriminierungen verhindern, sollten begrüßt oder wenigstens respektiert werden. Unterschiedliche Meinungen zu Maßnahmen und Regelungen müssen geäußert und zur Diskussion gestellt werden können. Bei der gesellschaftlichen Entwicklung von demokratischer Reife geht es also um den Inhalt (was diskutiert wird) und um den Prozess (wie dieser Diskurs geführt wird).

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www.frauenring.at/zurueck-alltag-geschlechtergerechte-sprache

 

diestandard.at muss bleiben - Protestnote an die Redaktion von Der Standard‏

Liebe Frauen!

Wie das feministische Magazin an.schläge vergangene Woche berichtete, steht diestandard.at vor dem Aus:
anschlaege.at/feminismus/2014/03/an-sage-die-zeitung-fuer-leserinnen/)

Im Zuge von Einsparungen soll die Diestandard-Redaktion aufgelöst werden. Zwar soll die Seite als Marke weiter bestehen, jedoch nur mit Agenturmeldungen und Artikeln aus anderen Ressorts bespielt werden.Diestandard.at ist ein im deutschsprachigen Raum einzigartiges tagesaktuelles Online-Medium mit klar feministischem Profil, das von einer etablierten Tageszeitung getragen und herausgegeben wird. Der Wegfall der Redaktion wäre ein herber Verlust für die ohnehin triste österreichische Medienlandschaft, was feministische Inhalte betrifft.Wir rufen euch daher dazu auf, euren Protest an die Verantwortlichen beim Standard an folgende Adressen zu schicken:

chefredaktion@emptyderStandard.at
leserbriefe@emptyderStandard.at
Alexandra.Foederl-Schmid@emptyderStandard.at
Oscar.Bronner@emptyderStandard.at
Rainer.Schueller@emptyderStandard.at

Es hat sich bei anderen Kampagnen dieser Art als besonders wirksam erwiesen, wenn viele unterschiedliche Mails in die Boxen der jeweiligen Empfänger_innen geflattert sind. Für alle, die nicht die Zeit finden, selbst zu texten, haben wir eine Vorlage verfasst, die anstatt eigener Worte verschickt werden kann:

 

Liebe Standard-Redaktion,sehr geehrte Frau/sehr geehrter Herr ...,wie ich aus einem Artikel der an.schläge vom 26. März 2014 (http://anschlaege.at/feminismus/2014/03/an-sage-die-zeitung-fuer-leserinnen/) erfahren habe, plant der Standard, die Redaktion von diestandard.at aufzulösen. Diestandard.at ist ein einzigartiges feministisches Medium im deutschsprachigen Raum, mit den geplanten Sparmaßnahmen würde der Standard ein Alleinstellungsmerkmal verlieren. Gerade da Berichterstattung mit klar feministischer Ausrichtung in der österreichischen Medienlandschaft sehr spärlich gesät ist, nimmt diestandard.at eine besonders wichtige Stellung ein. Für feministisch interessierte Frauen (und Männer), für unzählige Frauenorganisationen und politische Gruppierungen ist diestandard.at die erste Anlaufstelle, um sich tagesaktuell zu informieren. Eine bloße Sammlung von Agenturmeldungen und eine Übernahme von Inhalten aus der Tageszeitung können eine eigenständige Diestandard-Redaktikon keinesfalls ersetzen. Ich schätze seit vielen Jahren insbesondere die selbst recherchierten Texte und die Kommentare der kritischen Diestandard-Redakteurinnen und fordere Sie daher auf, diestandard.at und die dazugehörigen Stellen der Redakteurinnen zu erhalten!

Mit freundlichen Grüßen

Programmtipp

3 days of peace and music

19.09.2014 00:22 @ Open-Air Arena im Volkspark Laaerberg

Gemeinsam mit der Basis.Kultur.Wien und der hmdw (Hochschüler-Innenschaft der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien) planen wir vom 19.-21. September 2014 einen dreitägigen Event, bei dem junge Künstlerinnen...
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Waschen Macht Sound - Playlist

Komponistinnen unter Kritik

Werte Musikschaffende und im Musikbereich tätige Damen und Herren, wenn Sie folgenden LeserInnenbrief unterstützen möchten, der sich gegen einen in der Wiener Zeitung veröffentlichten Kommentar richtet - es Ihnen also auch wichtig ist, dass Komponistinnen und Komponisten in unserem engen und unterfinanzierten österreichischen Markt für neue Musik, nicht gegeneinander ausgespielt werden, weder als Einzelpersonen, noch im Kollektiv - möchten wir Sie ersuchen mit ihrer Unterstützung ein Zeichen gegen Diskriminierung zu setzen.   

Wenn Sie diesen LeserInnenbrief unterschreiben möchten, senden Sie bitte eine mail unter Angabe Ihres Namens und ihrer beruflichen Funktion und einem "JA" an: unterstuetzungserklaerung@gmx.at Die Unterschriften werden dort bis zum 14.5. gesammelt, danach wird der LeserInnenbrief an die Redaktion der Wiener Zeitung geschickt.


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Sehr geehrte Redaktion der Wiener Zeitung, sehr geehrte Damen und Herren, bezugnehmend auf den am 28.4.2014 in der Wiener Zeitung von Edwin Baumgartner veröffentlichten Kommentar zu „Quoten für Komponistinnen“:


www.wienerzeitung.at/meinungen/kommentare/626113_Quoten-fuer-Komponistinnen.html  

gilt es, einige Unwahrheiten zu korrigieren und mit Vorstellungen aufzuräumen, die in der gegenwärtigen Realität der Musikwelt keinen Platz haben sollten.

Wir, MusikerInnen, KomponistInnen, DirigentInnen und im Musikbereich tätige Personen, wehren uns dagegen, dass Komponistinnen und Komponisten, Frauen und Männer, gegeneinander ausgespielt werden. Beide Geschlechter sind in der Musikwelt vertreten und als solche selbstverständlich zu beteiligen. Die Situation, dass eine weniger gute Komponistin einem besseren Mann, wie im Kommentar beschrieben, den ihm zustehenden Platz wegnehmen würde, kann man mit Blick auf die Statistiken und Zahlen getrost entkräften. Nach wie vor stehen an der Spitze der Musikwelt hauptsächlich Männer, und wesentlich mehr Werke von Komponisten als von Komponistinnen werden aufgeführt. Es sollte uns eine Bestrebung sein, diese historische Benachteiligung durch unsere Programmierung nicht noch weiter zu vertiefen, sondern aufzulösen.

Ein weiteres Kriterium ist, dass MusikerInnen, Ensembles, Festivals und Orchester in erster Linie darauf bedacht sind, Qualität und interessante Musik anzubieten. Dazu gehört die Programmierung von Werken ebenso wie deren Interpretation – Profile werden entwickelt und Schwerpunkte gesetzt. Wenn Komponistinnen und Komponisten programmiert und mit einem Auftrag bedacht werden, stehen demnach vor allem künstlerische und ästhetische Überlegungen im Vordergrund. Eine gesetzlich festgelegte Quote und beim Fördergeber beantragbare Prämie zur Aufführung der von Frauen geschriebenen Musik gibt es nicht.

MusikerInnen, Ensembles, Festivals und Orchester, die mit lebenden KomponistInnen arbeiten, zeichnet eine große Offenheit für die Gegenwart aus. Dazu gehört, dass gesellschaftlichen, sozialen und politischen Stimmungen nicht nur nachgespürt wird, sondern diese auch maßgeblich mitgestaltet werden. Offene Fragen werden bewusst thematisiert, und nicht selten werden musikästhetische Überlegungen damit verbunden. Musik war schon immer eine Botschafterin des Friedens und der Toleranz. Sie ist für alle Menschen gleichermaßen da. Diskriminierung jedweder Art – auch im kulturjournalistischen Bereich – sollte keinen Platz bekommen. Ein tendenziös diskriminierender und Unwahrheiten als undifferenzierte Halbwahrheiten vortäuschender Kommentar wie der oben genannte, wird deswegen von uns abgelehnt.

KünstlerInnen

Sweet Susie

Susanne Rogenhofer aka Dj Sweet Susie Elektronik Musikerin, Dj, Club Betreiberin, Kuratorin, Bildende Künstlerin Sweet Susie ist seit 1994  weltweit als Dj  und Elektronik MusikerIn unterwegs. Durch ihre künstlerische...
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the femous blog

September - 2014
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Freitag, 19. September 2014

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